Adventsfenster 2022
Seit Jahren basteln Kinder der Montessorischule ein Adventsfenster, das danach an einem der vielen Rathausfenster angebracht wird. Dieses Mal waren wir dran. Es begann mit Skizzen zeichnen.
Seit Jahren basteln Kinder der Montessorischule ein Adventsfenster, das danach an einem der vielen Rathausfenster angebracht wird. Dieses Mal waren wir dran. Es begann mit Skizzen zeichnen.

Auch in diesem Jahr ist wieder vieles anders und viele Weihnachtsmärkte wurden aufgrund der aktuellen Situation erneut abgesagt. Wie im letzten Jahr präsentieren wir die Weihnachtsartikel unserer Erdkinder, die ursprünglich für den Verkauf auf dem Rothenburger Weihnachtsmarkt gedacht waren, an dieser Stelle.

Mein Name ist Anne Katrin Zeller und ich bin in Rothenburg ob der Tauber geboren und aufgewachsen. Studiert habe ich Gymnasiallehramt in Würzburg. Nach dem 2. Staatsexamen war ich neun Jahre lang als Lehrerin an der Montessorischule bzw. an der Montessori-FOS in Würzburg tätig.
Aus privaten Gründen bin ich Anfang 2020 wieder zurück in die Heimat gezogen und habe mich sehr gefreut, ab Februar 2022 an der Montessorischule Rothenburg arbeiten zu können.
Aktuell unterrichte ich in der 9. und 10. Klasse und bin seit Februar 2024 kommissarische Schulleiterin.
Ich bin verheiratet und habe eine kleine Tochter.
Die Playmobil-Stiftung stiftet Aktivschiffe. Wir haben uns dafür erfolgreich beworben und am 4. Juli wurde das Schiff geliefert. Das war ein tolles Erlebnis!
Die Klassengärten der Primarstufe werden angelegt, gepflastert und die Sitzarena entsteht. Innendrin geht es auch weiter. Die runden Fenster sind im Hort.
An der Straßenseite wird ein Streifen neu gepflastert. Dies ergibt die Kiss-&-Ride-Zone.
So sieht das Dach der Schule aus - mit der Zeit wird es immer grüner werden. Inzwischen wurde nun auch begonnen, den Parkplatz zu bauen.
Nun sind die ersten WC-Anlagen gefliest. Man kann schon ein bisschen erahnen wie diese mal aussehen werden. Hübsch!
Wir haben tolle Luftbilder erhalten. So sieht unsere Schule von oben aus!
Die Trockenbauarbeiten gehen dem Ende zu. Unsere farbige Fassade wird Latte für Latte montiert.
Unsere ausgesuchten Fenster werden eingebaut.
Nun werden die Räume immer erkennbarer. Bei den Fensterfronten geht es auch weiter und die Pfosten-Riegel-Fassade wird nach und nach eingebaut.
Es wird fleißig an den Trockenbauwänden weitergearbeitet. Pfosten-Riegel-Fenster-Elemente wurden geliefert und eingebaut.
Wir durften Richtfest feiern! Das Wetter hat glücklicherweise mitgespielt und so hatten wir ein schönes Fest im Freien.
Um die Bauheizung kostensparend zu nutzen wurde der Baukörper in drei Teile abgetrennt. Die Trockenbauarbeiten starten!
Die Deckenstützen sind nun weg und wir durften das erste Mal das Obergeschoss betreten. Der Eingangsbereich ist in seiner vollen Größe und Höhe nun sichtbar - wow!
Die Fassadenelemente werden von der Zimmerei montiert. In der Planung für die Außenanlagen sind wir in den letzten Zügen und finden tolle Lösungen.
Der Rohbau wird stetig weiter gebaut. Nun sind schon die Räume und tragenden Zwischenwände gut erkennbar.
Es wurde begonnen, die Wände und Stützen vom Obergeschoss zu betonieren. Das zweite und dritte Bild zeigen die Decke und das Obergeschoss.
In drei Wochen ist eine Menge passiert! Im ersten Bild sieht man, wie der Primarstufen-Trakt entsteht. Das zweite Bild zeigt den Hort, das dritte Bild den südlichen Gebäudeflügel.
Das pädagogische Bauteam hatte Anfang Juni einen Termin vor Ort auf der Baustelle, um zu entscheiden, ob die Probe-Sichtbetonwand auf Zustimmung stößt. Wir waren positiv überrascht!
Der Rohbau schreitet voran und so langsam ist der Grundriss der Schule erkennbar.
Die Erde wird weggefahren und die Baustraße errichtet.
Die Rohbaufirma errichtet einen Bauzaun und richtet sich ein.
Der Bagger kommt mit dem "Ausbuddeln" zum Schluss.
Wir feiern unseren Spatenstich am 22. Februar 2021!
Es geht weiter!
Am Wochenende danach schneit es so stark, dass erst einmal eine Pause eingelegt werden muss.
Der Bau beginnt! Ein Radlader und Baffer der Firma Werner Erdbau rollen an und arbeiten auch bei Regen und Matsch.
Es geht los! Die Schule ist super schön geworden und wir starten am 6. Februar mit dem Unterricht der Sekundarstufe im Neubau.
Den 2. Teil des Umzugs der Sekundarstufe haben wir Anfang Februar gemacht. Danke an die 27 Eltern, die so toll geholfen haben!
Teil 1 von unserem Umzug fand statt. Zusammen mit vielen fleißigen Helfern haben wir eine Menge geschafft!
Die Lehrküchen werden eingebaut, sowie die Schließanlage. Die Treppe wird fertiggestellt und unser Schiff wird beschneit.
Im Außengelände geht es weiter! Es werden nun die ersten Möbel geliefert!
Die Treppe wird gefertigt, die Fußbodenleisten verlegt und die Bäume gepflanzt.
Die Teeküchen wurden vom Schreiner sehr schon gefertigt und montiert. Die Garderobenmöbel und Regale für die Schultaschen sind nun auch an Ort und Stelle. Nun nimmt es Gestalt an!
Wir haben schöne Luftbilder erhalten!
Der Boden in der Verwaltung wird reingelegt. Außen werden die Gartenhäuschen aufgestellt und der Zaun montiert.
Die schönen Lampen werden aufgehängt. Im Außengelände wird das Klettergerüst aufgebaut.
Die Brandschutztreppe wird montiert und die Klassengärten sind schon sehr weit. In den Klassenzimmern werden die schallabsorbierenden Heiz- und Kühldecken montiert.
Die Holzverkleidung in den Fluren wird montiert.
Hier geht's weiter >>> zu den vorherigen Wochen
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Das neue Schuljahr hat mit aufregenden ersten Tagen für unsere jüngsten Mitglieder der Schulfamilie begonnen. Nicht nur das Schulhaus, die neuen Mitschüler*innen und Pädagog*innen rückten in den Fokus der Aufmerksamkeit, sondern natürlich auch wichtige Abläufe wie das richtige Verhalten bei Feueralarm oder auch das Busfahren.
Die Große Arbeit gehört zum Montessori-Abschluss und ist ein Höhepunkt in der Laufbahn unserer Schülerinnen und Schüler. Die Jugendlichen wählen Themen und Vorhaben mit handwerklichem, künstlerischem oder wissenschaftlichem Schwerpunkt. Sie fertigen eine schriftliche Ausarbeitung zum Entstehungsprozess ihrer Arbeit an. Sie kann einen praktischen oder theoretischen Schwerpunkt haben, muss aber in jedem Fall schriftlich dokumentiert werden. Die Jugendlichen suchen sich Mentoren aus Betrieben oder Institutionen, die das Projekt begleiten und als Experten beraten und unterstützen. Form und Umfang der Zusammenarbeit wird zwischen den Jugendlichen und ihren Mentoren besprochen und festgelegt.
Außerdem werden sie von den Lehrerkräften der Schule begleitet, die Ansprechpartner bei schwierigen Problemen während der Erarbeitung sind.
Für die Arbeit wenden die Schülerinnen und Schüler das an, was sie im Laufe ihrer Zeit an der Montessori-Schule gelernt haben:
Am Abend der Präsentation stellen die Jugendlichen der Öffentlichkeit - den Eltern, dem Elternbeirat und Vorstand der Schule, Vertreter/innen der Wirtschaft und der Stadt Rothenburg - ihre Große Arbeit vor. Diese abschließende öffentliche Präsentation fordert die Jugendlichen heraus und stärkt ihr Selbstbewusstsein. Für die Arbeit und ihre Präsentation wird ein Zertifikat verliehen.
Elternarbeit ist ein fest verankerter Teil der Montessori Pädagogik. Das Zusammenwirken von Eltern und dem pädagogischen Team macht vieles erst möglich. Gemeinsam arbeiten wir an unserem Bildungshaus für die Kinder. Eltern bringen ihre individuellen Fähigkeiten, Kontakte und Kraft ein. So können wir Kindern auch Ausflüge in Spezialthemen bieten, die sonst nicht möglich wären. Auch erleichtern gemeinsame geschaffte Herausforderungen den vertrauensvollen Austausch auf Augenhöhe Kinder spüren das und nehmen sich gern ein Vorbild. Sie finden ein besseres Lernumfeld vor. Und für viele Eltern macht es auch Spaß, mit anderen gemeinsam anzupacken.
Weitere Informationen zur Elternmitarbeit finden Sie im >>> Elternleitfaden
Weitere Informationen zu den Arbeitskreisen finden Sie in der >>> Arbeitskreisübersicht

1. Vorsitzende:
Rebecca Schaub (AK Basteln und Außenanlagen)
2. Vorsitzende:
Sarina Chirilia (AK Ferienprogramm und Außenanlagen)
Kassier:
Sarina Chirilia
Schriftführer:
Christoph Damm
Beisitzer:
Christiane Förster (Beiträge MoMe & Montiboten), Jessica Riedl (Einkauf), Anja Wiesenthal, Anja Fiebach, Simone Berger, Daniela Guggenberger-Schmidt, Elvira Kopp (AK Ferienprogramm)
Ansprechpartner Primarstufe:
Christoph Damm, Christiane Förster, Simone Berger, Daniela Guggenberger-Schmidt, Elvira Kopp, Rebecca Schaub
Ansprechpartner Sekundarstufe:
Rebecca Schaub, Sarina Chirilia, Jessica Riedl, Anja Wiesenthal, Christiane Förster, Anja Fiebach
Sie erreichen den Elternbeirat am Besten per

Am Wochenende 14. /15. August 2021 konnten interessierte Jugendliche an einem Graffiti-Workshop, der vom Jugendrat und der Jungen Kunstschule Ansbach initiiert wurde, kostenlos teilnehmen.
Die Montessorischule Neusitz-Rothenburg o.d.T. ist ein Montessori-Lernort, der von der 1. bis zur 9. bzw. 10. Jahrgangstufe schulische und soziale Bildung sowie individuelle Entfaltung bietet, an dem Kinder und Jugendliche mit Freude in jahrgangsgemischten Gruppen leben und lernen können – entsprechend ihrer individuellen Begabungen und ihres Potenzials.
Die Montessorischule Neusitz-Rothenburg o.d.T. bietet eine vorbereitete Umgebung zum Entdecken und Entfalten von kognitiven, musisch-kreativen, sozialen und handwerklichen Potenzialen. Sie ermöglicht ihren Schülerinnen und Schülern auf der einen Seite gesellschaftlich anerkannte Abschlüsse, legt dabei andererseits großen Wert auf die Entwicklung der Persönlichkeit. So entsteht hier ein Ort von Achtsamkeit für sich selbst und Wertschätzung für Gemeinschaft und Umwelt.
Der junge Mensch steht als ganzheitliche Persönlichkeit im Mittelpunkt unserer Arbeit rund um die Erziehung zum Weltbürger. Das Leben und Lernen in der Montessorischule Neusitz-Rothenburg/T. gründet auf demokratischen Wertvorstellungen in Verbindung mit der Pädagogik Maria Montessoris.
Achtung und Respekt vor dem Anderen sind für uns Grundlage unseres täglichen Miteinanders. Die Fähigkeit, andere Menschen wertzuschätzen, gründet in der eigenen Wertschätzung.
Freiheit und Disziplin sind für uns untrennbar miteinander verbunden: Beide sind gleichermaßen Voraussetzung für kreatives Schaffen und gutes Zusammenleben.
Unseren Lebensgrundlagen gegenüber legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit.
Wir orientieren uns an einem Grundbestand an ethischen Normen und Werten, der sich aus dem religiösen, kulturellen und auch philosophischen Erbe der Menschheitsgeschichte herleiten lässt.
Basierend auf den Erkenntnissen von Dr. Maria Montessori betrachten wir den Menschen als freies Wesen mit der Bestimmung, sein Potenzial zum persönlichen Glück und zum Wohle der Gemeinschaft zu entfalten. Wir vertrauen darauf, dass der Mensch von Natur aus lernen will und dass Lernen ein lebenslanges Grundbedürfnis ist. Die Erkenntnis über Zusammenhänge ermöglicht dem Einzelnen den achtsamen Umgang mit der Welt.
In einer sich fortwährend verändernden Welt verstehen wir unsere Einrichtung als lernendes System, das sich ständig weiterentwickelt und in dem Alle von Allen täglich Neues lernen können. Wir wollen Kindern und Jugendlichen die Entwicklung sozialer und praktischer Handlungskompetenzen ermöglichen, so dass sie die Herausforderungen des Lebens als verstehbar, bedeutsam und handhabbar wahrnehmen und sich eigene Handlungsspielräume eröffnen können.
Unsere pädagogische Arbeit basiert auf der Pädagogik von Maria Montessori. Freiarbeit sowie selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen stehen bei uns im Vordergrund.
Das Lernangebot besteht in einer altersentsprechenden vorbereiteten Umgebung. Es berücksichtigt die Bedürfnisse aller Schüler/innen, ausgehend von dem Gedanken, dass Kinder und Jugendliche ein möglichst hohes Bildungsniveau erreichen und sollen.
Das Lernangebot orientiert sich an den Inhalten der bayerischen Bildungs- und Lehrpläne. Die Montessorischule Neusitz-Rothenburg o.d.T. ist offen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unabhängig von Herkunft und Begabung. Sie schafft eine Umgebung, die die Selbstverantwortung fördert. Die Pädagoginnen und Pädagogen verstehen sich dabei als Lehrende wie auch als Lernende und arbeiten im Team.
Das selbstbestimmte und selbstgesteuerte Lernen stärkt die Leistungsbereitschaft der Kinder und Jugendlichen. Die Pädagoginnen und Pädagogen geben in diesem Prozess Orientierung und Halt.
Wir bemühen uns um einen wertschätzenden und achtsamen Umgang miteinander und berücksichtigen dabei sowohl die eigenen Bedürfnisse als auch die der anderen.
Wir akzeptieren Unterschiedlichkeit und bemühen uns, die Auffassung des anderen zu verstehen und mit unserer Sichtweise verstanden zu werden. Auftretende Konflikte klären wir konstruktiv und lösungsorientiert, d.h. wir streben eine Lösung an, die für alle Beteiligten vorteilhaft ist.
Wir gestalten die Lebens- und Arbeitsbedingungen in unserer Einrichtung so, dass sie für alle Beteiligten gesundheitsfördernd sind und zum persönlichen Wohlbefinden beitragen, denn Gesundheit ist eine wesentliche Ressource für den Lernprozess.
Eltern sind Teil unserer Schule. Sie können als Unterstützer und Experten ihre Fähigkeiten und ihr Wissen einbringen.
Wir sind offen für regionale Kooperationen mit anderen Schulen vor Ort, um Synergieeffekte zum Nutzen aller zu erschließen.
Experten aus Industrie, Handwerk und sozialen Einrichtungen, Künstler und Spezialisten ermöglichen Lernerfahrungen innerhalb und außerhalb der Schule.
Wir sind offen für regionale Kooperationen mit anderen Schulen vor Ort, um Synergieeffekte zum Nutzen Aller zu erschließen. Experten aus Industrie, Handwerk und sozialen Einrichtungen, Künstler und Spezialisten ermöglichen Lernerfahrungen innerhalb und außerhalb der Schule.
Wir gestalten die Lebens- und Arbeitsbedingungen in unserer Einrichtung so, dass sie für alle Beteiligten gesundheitsfördernd sind und zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Die Gesundheit von Pädagogen und Kindern betrachten wir als wesentliche Ressource für den Lernprozess.
Die Montessorischule Neusitz-Rothenburg/T. ist offen für Kinder und Jugendliche, Erwachsene unabhängig von Herkunft und Begabung. Montessori Neusitz-Rothenburg/T. schafft eine Umgebung, die die Selbstverantwortung eines jeden fördert. Die Pädagoginnen und Pädagogen verstehen sich dabei als Lehrende wie auch als Lernende und arbeiten im Team.
Wir bemühen uns um einen wertschätzenden und achtsamen Umgang miteinander und berücksichtigen dabei sowohl die eigenen Bedürfnisse als auch die der anderen.
Wir akzeptieren Unterschiedlichkeit und bemühen uns, die Auffassung des anderen zu verstehen und mit unserer Sichtweise verstanden zu werden. Auftretende Konflikte klären wir konstruktiv und lösungsorientiert, d.h. wir streben eine Lösung an, die für alle Beteiligten vorteilhaft ist.
Eltern sind bei uns Teil unserer Schule. Sie sind in die Aktivitäten der Einrichtung angemessen eingebunden und können bei Bedarf auch deren Ressourcen und Wissen nutzen.
Wir sind offen für regionale Kooperationen mit anderen Schulen vor Ort, um Synergieeffekte zum Nutzen aller zu erschließen.

Maria Montessori wird am 31. August 1870 in Chiaravalle bei Ancona geboren. Als behütetes Einzelkind wächst sie in einem liberal-religiösen Elternhaus auf. Ihr Vater, Alessandro Montessori, und ihre Mutter, Renide Stoppani, zählen zur politischen Elite Italiens. 1875 besucht Maria die öffentliche Volksschule und wechselt später auf eine technisch, naturwissenschaftliche Schule. Früh zeigt Maria einen für ein junges Mädchen in der damaligen Zeit revolutionären Geist. Maria möchte Medizin studieren, wird jedoch an der Universität abgewiesen. Gegen den Willen der Eltern studiert sie zunächst Ingenieurwesen und Mathematik. Nach Ablegen der Prüfungen erlangt sie die Berechtigung zur Aufnahme eines Medizinstudiums. In die Domäne der Männer einzudringen, scheint nicht nur unerhört, sondern geradezu unmöglich. Wie es ihr gelingt, ihre Einschreibung dennoch durchzusetzen und 1892 als erste Frau Italiens mit dem Studium der Medizin zu beginnen, ist nicht überliefert. Jedoch ist die Zeit ihres Studiums geprägt von großen Schwierigkeiten. Die Professoren versuchen die junge Frau zu übersehen, die Mitstudenten reagieren ablehnend, sogar boshaft. Um im Anatomiesaal arbeiten zu können, muss sie sich nachts darin einschließen lassen, weil ihr die Arbeit zusammen mit den Studenten nicht erlaubt wird. 1896 hat Maria Montessori ihr Ziel erreicht und schliesst ihr Studium mit der Promotion ab. Sie ist die erste "Dottoressa" Italiens.
In den letzten beiden Jahren ihres Studiums arbeitet sie bereits als Assistentin an einer psychiatrischen Klinik. 1896 bis 1898 folgt eine Anstellung als Assistenzärztin in der römischen Universitätskinderklinik, Abteilung Kinderpsychiatrie. Im Umgang mit den geistig behinderten, kleinen Patienten erkennt sie den Tätigkeitsdrang und Eigenantrieb, der allen Kindern zu Grunde liegt. Sie ist der Überzeugung: "Das Problem dieser Kinder ist in erster Linie ein pädagogisches, nicht ein medizinisches". Sie stößt auf die Werke von J.G.Itard und E.Seguin, die beide davon überzeugt waren, behinderte Kinder durch besondere Förderung anregen zu müssen. Unter Einbringung dieser Sinnesmaterialien, in Kombination mit medizinischen Erkenntnissen, entwickelt sie eine pädagogische Methode, mit der sie in ihrer Arbeit als Dozentin an der Lehrerbildungsanstalt und Direktorin eines heilpädagogischen Instituts in Rom (1898 - 1900) beachtliche Erfolge erzielt. Ihre Zöglinge leisten oft bereits nach zwei Jahren genauso viel wie gesunde Kinder und können die Regelschule besuchen.
Maria Montessori beginnt sich zu fragen, was am "normalen" Schulsystem so falsch sein könne, dass geistig gesunde Kinder derartig schwache Leistungen erbringen. Maria Montessori geht eine Beziehung mit dem angesehenen Arztkollegen Dr. Giuseppe Montesano ein und wird schwanger. Ihr einziges Kind, Sohn Mario, wird im März 1898 geboren. Da ein uneheliches Kind das Ende ihrer Karriere bedeuten würde, hält sie die Geburt geheim und gibt ihren Sohn außerhalb Roms in Pflege. Sie verlässt das Institut und studiert Anthropologie und Psychologie. 1904 wird sie zur Professorin für Anthropologie an der Universität Rom ernannt.
Maria Montessori folgert aus ihren Erkenntnissen heraus, dass mit Hilfe ihrer Unterrichtsmethode alle Kinder ungleich besser gefördert werden könnten, als es bisher der Fall war. Durch die Beobachtung eines vierjährigen Mädchens, das eine Übung mit Einsatzzylindern über 40mal wiederholt, entdeckt sie das Phänomen der "Polarisation der Aufmerksamkeit".
1907 wird sie von der italienischen Regierung damit beauftragt, das erste Kinderhaus in San Lorenzo (Casa dei Bambini), einem Vorort von Rom, zu "beaufsichtigen" und die Hygiene zu kontrollieren. Das Kinderhaus war in einem Elendsviertel angesiedelt. Maria Montessori macht sich bei ihrer Arbeit die Erfahrung zunutze, die sie vorher mit behinderten Kindern gemacht hat und verwendet für ihre Arbeit mit den Kindern das Material, das sie aus der Experimentalpsychologie kennt und weiterentwickelt hat, angeregt durch Impulse, die von den Kindern ausgehen. Sehr schnell spricht sich in Rom das Kinderhausmodell herum, da die Kinder nicht geahnte Fortschritte machen mit Erfolgen, die den "unterprivilegierten" Kindern vorher nicht zugetraut wurden.
In ihrer pädagogischen Auffassung orientiert sich Maria Montessori an bestimmten Prinzipien, die für die damalige Zeit geradezu revulotionär waren, und die sicherlich den Erfolg der Montessori-Pädagogik bis heute erklären. 1909 veröffentlicht sie ihr Hauptwerk "Il metodo", das sich auf drei Eckpfeiler stützt. Einer davon wird ein von Maria Montessori selbst entwickelter Satz von Bau- und einfachen Spielelementen, die die Kinder zu selbstständigem Forscherdrang animieren sollen. Den zweiten Pfeiler bilden die eingeführten "Stillezeiten" und gemeinsame Mahlzeiten der Zöglinge, die soziale Lernprozesse anregen und den Kindern vermitteln sollen, dass sie Teil einer großen Einheit sind. Dritter Grundsatz ist die eher beobachtende Distanz der Erzieher, die eine Störung des Lernprozesses durch den Einfluss der Erwachsenen verhindern soll.
Von 1913 an reist sie in viele Länder der Erde. In Europa, Amerika und Indien hält sie Vorträge. Sie verfasst ihr Buch "Selbsttätige Erziehung im frühen Kindesalter", das die Verbreitung ihrer Erkenntnisse rasch voranbringt. Im gleichen Jahr hält sie den ersten internationalen Lehrgang in der Ausbildung von Lehrkräften in ihrer Methode. Diese setzt sich immer mehr durch und fast überall in Europa und Amerika entstehen Montessori- Schulen nach ihrem Vorbild. 1922 wird sie zum Regierungsinspektor der Schulen Italiens ernannt.
Die Entwicklung der Montessori-Pädagogik wird immer wieder durch totalitäre Regime wie in der Sowjetunion, Italien, Spanien und Deutschland gestoppt. In der Zeit des Nationalsozialismus werden in Deutschland alle Montessori-Einrichtungen geschlossen. Wegen Behinderungen durch den Faschismus in Italien verlegt Maria Montessori ihren Wohnsitz 1934 erst nach Barcelona, 1936 wegen des spanischen Bürgerkrieges in die Niederlande, später nach Indien. Dort leitet sie in Adyar eine nach ihrer Methode der Selbsterziehung eingerichtete Schule. 1940 wird sie nach der Besetzung der Niederlande durch die Deutschen als Angehörige eines Feindstaates interniert. Nach ihrer Freilassung arbeitet sie dort und in den Nachbarländern an ihrem Lebenswerk weiter. 1947 kehrt Montessori nach Europa zurück. Bis zu ihrem Lebensende wohnt sie in Nordwijk aan Zee. Dort stirbt sie am 06. Mai 1952.